Doro Streich

Doro Streich studierte Gesang, Gesangspädagogik und Elementare Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Während ihres klassischen Gesangsstudiums wurde schnell klar, dass sie sich nicht auf nur ein Genre festlegen würde. Chorisch sowie solistisch stand sie während des Studiums unter anderem an den Opern Aachen, Maastricht und Lüttich auf der Bühne. Nach ihrem Abschluss in Operngesang verlagerte sie ihren künstlerischen Schwerpunkt auf den Popularbereich.

Sie spielte in diversen Schauspiel-, Musical- und Tourneeproduktionen, unter anderem sang sie Hauptrollen in „Hairspray“, „The Wedding Singer“, „The Blues-Brothers“ und in der Uraufführung von Ulrike Haages Oper „Reinecke Fuchs“.

Als freischaffende Sängerin ist sie sowohl solistisch als auch in unterschiedlichen Band- und Ensemblekonstellationen zu erleben.

Neben dem eigenen künstlerischen Schaffen war es ihr schon immer eine ebenso große Freude, Musik und Theater zu vermitteln und mit Menschen jeden Alters in den unterschiedlichsten Kontexten künstlerisch-pädagogisch zu arbeiten.

Sie arbeitet als Vocal- und Performancecoach sowie als elementare Musikpädagogin und Theaterpädagogin und gibt regelmäßig Fortbildungen in diversen pädagogischen Kontexten. Darüber hinaus macht sie zurzeit eine Ausbildung zur Anti-Bias-Trainerin.

2011 erhielt sie im direkten Anschluss an ihren Abschluss in Elementarer Musikpädagogik einem Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Darauf folgten Stellen als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik Mainz (2017) und der Universität Koblenz Landau, wo sie von 2020-2021 die Arbeitsstelle für Musik und Theater am Zentrum für Kultur und Wissensdialog leitete.

Seit 2021 ist sie Vertretungsprofessorin für Elementare Musikpädagogik an der Hochschule für Musik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Doro promoviert an der der Folkwang Universität der Künste Essen bei Prof. Dr. Anne Steinbach. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in der empirischen Erforschung von Musik und Theater im Kontext von Anti-Diskriminierungsarbeit.